Muslime versuchen verstärkt, Kindern über das Internet, islamische Kindergärten und Schulen den Islam nahe zu bringen

Wer im Videokanal www.youtube.com im Suchfeld „children islam english“ eingibt, erhält eine Liste von englischen Videos, die Kindern den Islam nahe bringen wollen. Zeichentrickfilme erklären Kindern die fünf Pfeiler, die Glaubensgrundsätze und die Bräuche im Islam. Kinder singen, beten vor und lernen mit dem Zuschauer Koranverse auswendig. Interessant ist, dass manche Melodien sehr an christliche Kinderlieder erinnern. Kritischer wird es schon, wenn in solchen Videos Figuren wie Mickey-Mouse verwendet werden, die gegen Israel oder Ungläubige hetzen und bereits Kinder zu Gewalt gegen Nichtmuslime aufrufen (Suchfeld: „hamas mickey mouse“).

Pierre Vogel spricht in einem Internetvideo mit dem früheren Diskothekenbesitzer und Konvertiten Muhammad Ismail Suk. Suk ist Gründer des islamischen Kindergartens Iqra in Wien und erklärt im Video die Lehrinhalte und den Erziehungsstil. In diesem Kindergarten sollen 300 muslimische Kinder im Lesen und Rechnen einen Vorsprung vor anderen Kindern erreichen und so ein neues Selbstbewusstsein gewinnen. Es wird ausschließlich Deutsch geredet, allerdings mit islamisch-arabischen Fachwörtern durchsetzt. Staunen kann man über die Vollbärte und islamischen Mützen der Sprecher und Erzieher. Völlig klar ist: bereits Dreijährige lernen islamische Gebete und Suren des Koran auswendig. Moscheebilder und arabische Buchstaben zieren die Wände. Eine kleine Moschee ist integriert. Das Konzept ist so erfolgreich, dass bereits drei weitere Kindergärten eröffnet wurden. (Quelle: in www.youtube.com im Suchfeld eingeben: „pierre vogel besucht islamischen Kindergarten“).

Islamische Kindergärten und Schulen werden seit Jahren auch in Deutschland vom Netzwerk des türkischen Fethullah Gülen betrieben. Gülen zielt auf eine Reislamisierung der türkischen Bevölkerung und hat Millionen von Anhängern. Bisher wurde die Zuordnung der pädagogischen Einrichtungen zu Gülen eher verheimlicht, aber nach viel Kritik an dieser Heimlichtuerei scheint sich ein Richtungswechsel eingestellt zu haben und das Bekenntnis zu Gülen wird immer offener. Im Gegensatz zu den Suk-Gründungen in Österreich sind die Gülen-Einrichtungen klar auf eine türkische Art des Islam ausgerichtet. Türkische Geschichte und das Türkentum werden besonders hervorgehoben. Türkische Muslime betreiben in Deutschland bereits zwölf Schulen, in der Deutschschweiz sollen es ein halbes Dutzend Privatschulen sein (de.fgulen.com; www.gulennews.de; www.fontaene.de; www.guelen-bewegung.de). Wer gerne Originalquellen über islamische Kindererziehung lesen möchte, kann sich aus dem Internet entsprechende Bücher als PDF laden, z. B. bei http://www.way-to-allah.com/Buecher-Verleih/kinder.html

Orientierung 2012-02; 15.04.2012