Jugendliche aus Stuttgart begegnen Andersdenken und laden Sie zu Jesus Christus ein.

Eine Begegnung ganz anderer Art erlebten 35 Jugendliche aus der Ludwig-Hofacker-Gemeinde in Stuttgart. Die Mitarbeiter des Jugendkreises hatten unseren Mitarbeiter Matthias eingeladen für einen Vortrag in Kombination mit einem praktischen Missionseinsatz. Nach einer Motivationphase „bewaffneten“ sich die Jugendlichen mit Rosen und einem großen Korb voll frisch belegter Brötchen mit Wurst, Käse und Schokocreme. Bereits auf dem Weg zur Fußgängerzone Königstraße wurden sie viele Rosen los bei Damen, die zuerst misstrauisch, dann erfreut diese entgegen nahmen. Im Oberen Schlossgarten und auf dem Schlossplatz zogen verschiedene Gruppen von Jugendlichen los und verteilten die kostenlosen Geschenke mit den Worten: „Wir sind der Jugendkreis der evangelischen Ludwig-Hofacker-Gemeinde und möchten dir das hier schenken“. Fast immer kam die Frage: „Warum macht ihr das?“ – „Na, weil wir wissen, dass Gott dich persönlich liebt und möchte, dass du seine Liebe spürst“. Begeistert riefen einige aus: „Was ihr da macht ist super. Finden wir echt toll!“ Flyer der Gemeinde wurden verteilt.
Mit einigen Personen kamen die jungen Christen intensiver ins Gespräch. Muslimische Jugendliche forderten ihren christlichen Glauben heraus und Atheisten stellten ihren Glauben ganz in Frage.

Ein irakischer Muslim, früher jüdischen Glaubens, bestritt, dass Gott Mensch werden könne. Der Hinweis auf Gottes Ankündigung schon im Alten Testament, dass er Mensch werden will (Jes 9,5; Mal 3,1…), brachte nicht viel. Als wir uns trennten, entschuldigte er sich aber für seine Starrköpfigkeit. Auch so kann Gott reden!
Ein Pärchen gab zu verstehen, dass sie beide an einen solchen Gott nicht glauben können, der bestimmte Dinge in ihrem Leben zugelassen habe. Sie bekamen Hinweise auf die Liebe Gottes: saßen sie doch an einem lauen Frühlingsabend in schöner Atmosphäre im Gras. Gott hat noch manche Überraschungen für sie bereit. – Bei allen Begegnungen ging es darum, freundlich und mit Bestimmtheit Hinweise und Argumente für den Glauben zu geben.

Beim anschließenden Austausch merkten alle, wie leicht es doch war, mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Manche erkannten, dass sie intensiver in der Bibel forschen müssen, um bessere Argumente für den Glauben zu finden. Ich frage mich, warum wir das nicht jeden Tag tun und den Mund aufmachen für Jesus, gerade auch zusammen mit jungen Leuten.

Orientierung 2014-02; 01.06.2014
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