In Hessen betrieb ein Christ bis vor kurzem seine Hühnerfarm. Ei um Ei um Ei wurde gelegt, geprüft, verpackt und zum Teil persönlich ausgeliefert. Zu seinen Kunden zählten auch Migranten, speziell Türken. Da kam ihm eines Tages der Gedanke: „Wie wäre es, wenn ich meinen nicht-deutschen Kunden einen christlichen Kalender zum neuen Jahr schenken würde?“ Gedacht, getan – und dies über viele Jahre. Der Landwirt ist vor kurzem verstorben. Gerne hatte er an den AMIN-Treffen teilgenommen, die ein Orientdienst-Mitarbeiter in dieser Region organisiert. Obwohl er nicht Türkisch konnte, motivierte ihn die Überzeugung: „Jesus ist auch für sie die Tür zum Paradies. Durch seinen Opfertod hat er für alle den Zugang zu Gott ermöglicht“.

 

Orientierung 2013-01; 15.02.2013

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