Kann Resilienz-Forschung Migranten und Muslimen helfen?
Ein einziger Christ kann im Leben von Muslimen schon einen entscheidenden Unterschied ausmachen.
Die Resilienz-Forschung (resilience, engl. = Belastbarkeit, Widerstandsfähigkeit) ist ein spannendes Thema. Es geht um die Frage, warum manche Menschen sich gegenüber negativen Einflüssen widerstandsfähig verhalten. So widerstandsfähig, dass z. B. ein junger Migrant in einem Ghetto eine positive Entwicklung nimmt. Er wird ein gutes Mitglied der Gesellschaft, obwohl er eigentlich zu einem Gewalttäter werden oder in der Gosse landen könnte. Eine interessante Entdeckung dabei ist: oft reicht eine einzige positive Person in der Umgebung aus, damit das Leben eines Menschen eine andere Wende nimmt.
Für Christen sollte das eine enorme Ermutigung sein, sich auch mit schwierigen Migranten zu beschäftigen. Selbst wenn sie scheinbar den einzigen positiven Einfluss auf einen Menschen ausüben können, kann dieser entscheidend sein. Genauso müssen Christen auch den Einfluss von Jesus Christus auf Menschen sehen. Eine Person, DIE Person macht den Unterschied. Und das tut sie, wenn wir sie vorstellen. Es lohnt sich!

 

Orientierung 2013-02; 08.04.2013
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